Flugblatt zum Weltfriedenstag

Kein Frieden mit Antisemiten!

Liebe Passant_innen,

sicherlich ist Ihnen bei Ihrem Gang durch die Rostocker Innenstadt nicht entgangen, dass das Rostocker Friedensbündnis anlässlich des Weltfriedenstages einen Infostand und eine Kundgebung organisiert hat. Doch wofür stehen diese Aktivist_innen überhaupt?

In der Ankündigung dieser Aktionen heißt es seitens des Friedensbündnisses unter anderem:

„Hände weg von Syrien und Iran!“

Dies ist mehr als verwunderlich, da es gerade jene Aktivist_innen des Friedensbündnisses sind, die sich in ihrem Tun immer wieder auf den Schwur von Buchenwald vom 19. April 1945 beziehen. Hierbei behaupten sie jedoch in aller Regel, in diesem stünde die Forderung „Nie wieder Krieg!“. Tatsächlich stehen im Schwur von Buchenwald jedoch folgende Worte:

„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.
Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“

Die Überlebenden des Konzentrationslagers wählten diese Worte nicht zufällig!
Es waren weder deutsche Friedensbündnisse, noch pazifistische Demonstrant_innen, sondern es war die Anti-Hitler-Koalition, die den Faschismus mit militärischen Mitteln in die Knie zwang und große Teile Europas von der Barbarei befreite. Folgerichtig bekennt man sich in der jüdischen Gemeinschaft überall auf der Welt und im Staate Israel zu dem Credo, sich nie wieder zur Schlachtbank führen zu lassen.
Dies zu leugnen zeugt von Geschichtsvergessenheit und unmenschlicher Ignoranz. Die Forderung „Hände weg vom Iran!“ kommt einer Duldung dieses klerikal-faschistischen und antisemitischen Regimes gleich.

Wussten Sie eigentlich, wie es im Iran aussieht? Hier eine kleine Auswahl:

– staatliche Holocaustleugnung
– systematische Verfolgung religiöser Minderheiten: der Auslöschung der Bahai und der Diskriminierung und Stigmatisierung auch „anerkannter“ Religionen (Judentum, Christentum, Zoroastrismus)
– öffentliche Hinrichtungen von Homosexuellen
– Folter von Oppositionellen
– verbeamtete Profivergewaltiger in den Gefängnissen
– Drohung der Auslöschung des jüdischen Staates Israels, der als „Krebsgeschwür“ bezeichnet wird

Paul Spiegel (ehemaliger Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland) war es, welcher den Spruch prägte: „Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder.“
Nichts ist passender als dieser Satz bei einer solch grotesken Aufführung wie der, welche vom sogenannten Friedensbündnis ausgeht. Was für einen Frieden fordern diese „Friedensfreund_innen“? Sie fordern den Frieden mit einem Regime, das den Frieden und die Freiheit verachtet! Wer sich mit dem diktatorischen Regime im Iran solidarisiert, drückt nicht weniger als seine/ihre größte Verachtung für die dortige Bevölkerung und Juden in aller Welt aus!

Jeder vernünftige Mensch würde sich mit den emanzipatorischen Kräften vor Ort solidarisieren und nicht mit diesem Mullah-Regime!

Hochschulgruppe der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
und
Emanzipatorisch-revolutionäre Organisation

Advertisements

Über dighochschulgruppe

Ziel der Organisation ist es, den Studierenden an den Hochschulen in Rostock ein umfassendes und positives Bild vom jüdischen Staat zu vermitteln sowie einen differenzierten Blick auf die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse zu ermöglichen.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s