Dieter Wonkas Sehnsucht nach nordsudanesischen Zuständen

„Ein verschrobener Kern an Zündlern hat den Mob geweckt. Religiös ummäntelte Gewalt, ob aus der Billig-Kulisse Südkaliforniens heraus inszeniert oder vor den Botschaften in Khartum praktiziert, verändert nichts zum Besseren. […] Die kriminellen Abenteurer aus den wohligen deutschen Wohnstuben, die als rechtsradikale Protestbewegungen eigene Propaganda mit dem islamfeindlichen Film machen, sind aber ganz sicher die größten Verbrecher – hierzulande. Es ist unverständlich, dass derartige Provokateure unter dem Schutz des Parteienprivilegs und der Meinungsfreiheit pure Gewalt schüren dürfen.“ (OZ, 15./16.9.2012)

Es ist zwar nicht unverständlich, wohl aber obszön, dass ein bekennender Feind des bürgerlich-demokratischen Rechtsstaates wie Dieter Wonka, für den im Vergleich zu einer provokatorischen Präsentation eines „islamfeindlichen Films“ zum Beispiel ein tätlicher Angriff auf einen Rabbiner offenbar einen Akt von geringerem (politischem) Kriminalgewicht darstellt, das Recht auf Meinungsäußerungsfreiheit in seiner rot-braunen Rostocker Publizistikjauche in extenso wahrnimmt, um es anderen Feinden der Demokratie abzusprechen.

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Über dighochschulgruppe

Ziel der Organisation ist es, den Studierenden an den Hochschulen in Rostock ein umfassendes und positives Bild vom jüdischen Staat zu vermitteln sowie einen differenzierten Blick auf die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse zu ermöglichen.
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3 Antworten zu Dieter Wonkas Sehnsucht nach nordsudanesischen Zuständen

  1. Realist schreibt:

    Dass ein D. W. in dem regionalen „Leitmedium“ eines deutschen Bundeslandes schreiben darf, zeigt nur wieder einmal was sowieso jeder durchschnittlich politisch Interessierte weiß: Die Anti-Hitler-Koalition hat das Nazitum militärisch zerschlagen, es aber nicht ausgerottet; die Reeducation hat nicht wirklich gefruchtet. Deutsche lassen sich halt nicht zur Zivilisation bekehren, sie müssten, damals wie heute, wie tollwütige Hunde erschlagen werden.

  2. Optimist schreibt:

    Gemach, gemach, lieber „Realist“: Im Sinne der „rot“-braun-islamistischen Bande der Sympathie ist der D. W. ebenso am Ende wie sein Kamerad N. B. vom Friedensbündnis: Die beiden müssen heute gegen Ende ihres politischen Lebens einsehen, dass alle ihre Sehnsüchte und Hoffnungen zum Scheitern verurteilt sind. Ihren politischen Vorfahren ist die „Endlösung der Judenfrage“ misslungen – was sie den Israelis bis heute nicht verzeihen können -, der iranische Hitler-Imitator wird von einem seiner deutschen Sympathisanten an prominenterer Stelle als in der OZ als „Maulheld“ verhöhnt, die Zerstörung der Twin Towers brachte weder das Ende Amerikas noch rettete sie Saddam Hussein oder Bin Ladin das Leben. Jene Islamisten des Nordens sind virtuelle Zombies, lebendige Tote – während Israel lebt und prosperiert.

  3. Freundeskreis Sir Arthur Harris schreibt:

    Dieter Wonka, David Petereit, Nico Burmeister, Mathias Brodkorb und ganz viele LeserInnen der OZ, die als FriedensfreundInnen nationale Sozialisten aller Arten wählen. Im Falle eines Krieges wären auch heute chirurgische Schläge fürwahr eine verfehlte Option, Flächenbombardements hingegen eine vielversprechende Strategie.

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