Campustag 2012

Auch unsere Hochschulgruppe war heute auf dem Campustag 2012 der Universität Rostock vertreten und stellte dabei auf einem Flyer ihre Arbeit und inhaltliche Ausrichtung vor. Darüber hinaus verwiesen wir mit Postern, Flyern und Stickern auf diverse antifaschistische Aktivitäten in Rostock und Mecklenburg-Vorpommern, wie z.B. den geplanten Protest gegen den Nazi-Aufmarsch in der Hansestadt Wismar am 20.Oktober.

Hier noch einmal der Text unseres Flyers:

Gegen jeden Antisemitismus – auf der Straße und in der Uni!

Die Hochschulgruppe der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, welche sich im WS 2011/2012 gründete, versteht sich als eine antifaschistische studentische Gruppierung, die ihren Schwerpunkt in der Aufklärung über Antisemitismus und Antizionismus sowohl auf der Straße, als auch im intellektuellen Diskurs und in der Lokalpolitik sieht.
Wir treten daher für einen konsequenten Kampf gegen Antisemitismus ein, der sich nicht nur auf der Straße durch Beleidigungen und Gewalttaten äußert, sondern in Form sog. „Israelkritik“ auch immer mehr im universitären und publizistischen Rahmen Anklang findet.
Somit versteht sich unsere Hochschulgruppe als ein Brückenschlag zwischen antifaschistischen Initiativen in Rostock zum Einen und dem universitären Milieu zum Anderen.

Unsere gemeinsame Arbeit gestaltet sich durch regelmäßige Plena, bei denen wir uns über gegenwärtige Entwicklungen in Rostock und seine Grenzen hinaus austauschen und unsere Arbeit koordinieren. Der erwähnte Brückenschlag äußert sich so bspw. durch die Organisation von Vortragsabenden an der Uni mit israelsolidarischen und ideologiekritischen Publizist_Innen und Referent_Innen und die gleichzeitige Beteiligung an antifaschistischen Demonstrationen und Protestkundgebungen.
So konnten wir bislang Tilman Tarach(Autor von „Der ewige Sündenbock“) und Justus Wertmüller(Redakteur der Zeitschrift Bahamas) zu Vortragsveranstaltungen begrüßen und waren darüber hinaus an verschiedenen Protesten, wie bspw. einer Gegenkundgebung zum antisemitischen Al-Quds-Tag in Berlin 2012, beteiligt.

Unsere politische Motivation ist es, auf regressive „Gesellschaftskritik“ und damit oftmals einhergehende antisemitische Stereotype aufmerksam zu machen, ein konsequentes Vorgehen gegen neonazistische Strukturen zu fordern und eine fundierte Gesellschaftskritik zu formulieren, die den „noch fruchtbaren Schoß“ benennt und angreift.
Gerade in Mecklenburg-Vorpommern scheint uns die Existenz einer antifaschistischen und israelsolidarischen Hochschulgruppe von enormer Wichtigkeit, da es nicht nur Neo-Nazi-Strukturen sind, welche dem Land zusetzen und Menschenleben gefährden, sondern sich reaktionäre, geschichtsrevisionistische und antisemitische Geisteshaltungen selbst auf Regierungsebene und an den Universitäten finden lassen.
Wir treten daher für einen offensiven Protest gegen derlei Unzumutbarkeiten und für eine fundierte Aufklärungsarbeit ein, durch welche für die Ideologie- und Gesellschaftskritik mehr Raum in der Universität geschaffen werden soll.

Das Studium bedeutet mehr als nur das Erlangen eines Abschlusses, sondern gestaltet sich tatsächlich als die spannendste Zeit im Leben, die wahnsinnig viele Möglichkeiten der eigenen persönlichen, politischen und intellektuellen Entfaltung bietet. Wenn dich unsere Arbeit interessiert, du mitmachen oder dich einfach mehr informieren möchtest, sprich uns an oder schau auf unserem Blog vorbei!

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Über dighochschulgruppe

Ziel der Organisation ist es, den Studierenden an den Hochschulen in Rostock ein umfassendes und positives Bild vom jüdischen Staat zu vermitteln sowie einen differenzierten Blick auf die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse zu ermöglichen.
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