Dokumentation: „Goldene Stimme“

http://www.tw24.net/?p=7461 23. Juni 2013


“I give what I did as a gift to my Palestinian people, to the martyrs who were killed while struggling, to the prisoners behind the bars and to the wounded Palestinians.”
(Muhammad Assaf, Idol, 22. Juni 2013)

In der libanesischen Hauptstadt Beirut wurde am Sonnabend endlich ein singendes Arab Idol gefunden: der in Gaza lebende “Palästinenser” Muhammad Assaf. “Mit seinem Erfolg”, schwärmt ein “Nachrichtensender”, “hat Assaf seiner geografisch und politisch gespaltenen Nation eine gemeinsame Stimme verliehen.”

Und das ist wohl noch untertrieben. Bei seinem vorletzten Auftritt beispielsweise rührte Muhammad Assaf mit einem Lied über den durch den Bandenchef Yassir Arafat popularisierten und seither untrennbar mit “palästinensischem” Terrorismus verbundenen Kopfwickel Jurorin Ahlam aus den Arabischen Emiraten zu Tränen.

Nach seinem Sieg, “Palästinenserpräsident” Abu Mazen hatte seine Untertanen in aller Welt aufgerufen, für Muhammad Assaf abzustimmen, gratulierte nicht nur die in Gaza “regierende” Hamas, in Ramallah wurde er sogar zum Goodwill Diaspora Ambassador “Palästinas” mit allen Rechten eines Diplomaten berufen.

Über die für diesen Job zweifellos nötigen Geographiekenntnisse verfügt die Goldene Stimme aus Gaza bereits: Während eines früheren Arab Idol-Auftritts besang Muhammad Assaf Acre, Haifa, Safed und Tiberias als Städte in “Palästina”. Solches Talent weiß, natürlich, auch die UNRWA zu schätzen:

“The Arab Idol winner was also named goodwill ambassador for UNRWA, making Assaf the first Palestinian to receive the title.”

Schöner als mit Arab Idol hätten zeitgenössischer Antisemitismus und Haß auf Israel kaum vorgeführt werden können, der sie alle eint: Millionen Araber, Terroristen, kleptokratische Tyrannen und die angeblich Menschenrechten verpflichtete UN-Organisation. “It is a wonderful day for Palestine and for the UN”.

Da kann man, leider, nicht widersprechen.

Advertisements

Über dighochschulgruppe

Ziel der Organisation ist es, den Studierenden an den Hochschulen in Rostock ein umfassendes und positives Bild vom jüdischen Staat zu vermitteln sowie einen differenzierten Blick auf die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse zu ermöglichen.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s